Freitag, 23. Mai 2014

Sommer, Sonne, Planschbecken...




Hundhundhund, bei uns gab es die ersten sehr warmen Tage.... *hechel*

 Weil ich ja ein guterzogenes Frauchen habe, bekam ich mein Planschbecken aufgebaut.

Noch während das Wasser einlief, habe ich mit meinem Ball im Pool gespielt:



Natürlich habe ich dem Wasser auch sofort erklärt, das es in MEIN Becken läuft:



Nach dem vielen Knurren war die Munddusche richtig erfrischend:



Ja, das ist ein Vormittag nach meinem Geschmack:



Gut abgekühlt habe ich mich vor Freude auf dem Rasen gewälzt:



Danach ging es aber zum direkten Angriff gegen die Wasserschlange:




Selbstverständlich habe ich gewonnen und die Wasserschlange ist abgehauen; so sehen glückliche Sieger aus:






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Dienstag, 20. Mai 2014

Bilder vom Obedience Seminar



Wuff wuff Freunde,

Frauchen hatte ja schon etwas über unseren Sport und von dem Seminar geschrieben. Heute gibt es ein paar Bilder dazu und ich belle mal etwas aus dem Knochenfundus....



Als Hundedame von Welt habe ich natürlich zunächst einmal die richtige (Reise.-) Ausrüstung bekommen. Als erstes einen Koffer, in dem alle Spielis, Leinen, Leckerchen und weitere wichtige Dinge reinpassen. Das Frauchen einen viel zu kleinen Koffer ausgesucht hat muss ich wohl nicht erwähnen, oder?




Wer lernt, braucht auch Ruhepausen. Ich kann mich nun in meine Hundevilla, auch Faltbox genannt, zurückziehen. Frauchen hat eine extra große Villa gekauft:





Für Frauchen und mich begann das Seminar am ersten Tag mit Fußarbeit. Frauchen will nämlich nicht an meinem Schulterblatt bleiben (Sie behauptet, ich würde vorprellen.... *püh*). Wir üben nun fast täglich kleine Linkskreise zusammen zu laufen. Was soll ich bellen... wir werden immer etwas besser.

Als zweite Übung kam das Apportieren dran. *Augenroll* Auch hier musste Frauchen wieder auffallen und mein Apportel mutwillig zerstören - ein Seitenteil ist abgebrochen *jammer*. Aber mit einem anderen Apportierholz konnte ich dann zeigen was ich kann.

 Damit ich nicht versuche das Apportel übermütig durch die Luft zu werfen, stellte Sabine uns sofort nachdem ich das Apportel aufgenommen hatte eine weitere Aufgabe; Sprung über die Hürde. Frauchen kann sehr gut springen *nick*. Ich habe mir insgesamt vier ihrer Sprünge angeschaut und um sie jedesmal zu ermutigen, bin ich auch immer seitlich vorbei mitgelaufen. Die anderen Zweibeiner fanden es lustig, Frauchen nicht....



Am Ende des Tages war ich richtig müde. Viele neue Menschen, viele Hunde und den ganzen Tag an der frischen Luft, da hatte ich einfach keine Zeit zum schlafen. Ich musste doch alles beobachten. Ich habe im Hotel nicht einmal mehr mein Bettchen gefunden.



Das ich am nächsten Morgen auch keinen Blick für die wunderschöne Lage des Hotels am Tegeler See hatte muss ich wohl nicht bellen.
 ICH hätte mich ja lieber mal mit den Bewohnern des Sees unterhalten....


Am zweiten Seminartag erklärte Sabine uns wichtiges zur Übung "Box". Frauchen hat sich das natürlich alles angehört....braaaaaaav Frauchen......




Frauchen wollte dann präsentieren, wie weit wir mit dem Aufbau dieser Übung sind. Das fand ich langweilig und so habe ich dann gezeigt, daß ich gerne mit den Hütchen am Rande des Boxbandes spielen würde, aber das hat Frauchen abgelehnt *grummel*.





Wir haben uns dann darauf geeinigt, daß wir in der Mitte dieser Box arbeiten.



Zum Abschluss durfte ich dann auch noch zeigen, daß ich sportlich schnell aus großer Entfernung in die Box flitzen kann, ich hoffe, ihr könnt etwas erkennen:


Bei der Übung "Box" hat unsere Seminarleiterin Sabine dann auch noch graue Haare bekommen, weil mein Frauchen so schlecht werfen kann *chrchrchrchr*. Sabine meinte dann noch zu meinem Herrchen, er solle Frauchen als nächstes bei einem "Wurfseminar" anmelden.....


Als letzte von Frauchen vier Wunschübungen kam dann noch das laufen von Winkeln dran. Die Zweibeiner meinen, es würde wesentlich besser aussehen, wenn ich mit meinen Hinterpfoten tänzeln würde und nicht einfach nur den (angeblich dicken!) Hintern hinter mir herziehe *püh*

Ich bin ein Rottweiler und keine Primaballerina....

Nun ja.... um Frauchen eine Freude zu machen über wir nun "Rückwärtslaufen" und andere blöde Dinge *grummel* 


Zum Abschluss des Seminars bekamen die Zweibeiner dann noch eine Teilnahmebescheinigung.




 Wir Hauptaktakteure -also die Schnuffelnasen- bekamen.... nix. 

Also gut; ich bekam von Frauchen Lob und Leckereienen und so.... 

Nun bin ich mal gespannt, was wir auf dem nächsten Seminar mit Sabine Witfeld so erleben werden. Ich glaube, da lerne ich, wie ich Frauchen wie ein Pferd longieren kann; auf jeden Fall werde ich wieder berichten.












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Freitag, 16. Mai 2014

Brutale Übergriffe



Rettet den braven Haushund vor den agressiven Hausschwämmen!



Die ursprüngliche Art der Schwämme (Porifera) lebt in Meeren. Nach seinem Vorbild züchteten übereifrige Zweibeiner in Laboren eine künstliche Art, den sogenannten Hausschwamm (Schwammus Hausus).


In den letzten Jahren häufen sich die brutalen Übergriffe von Hausschwämmen auf harmlose Vierbeiner. Immer wieder kommt es vor, dass militante Hausfrauen diese unberechenbaren Schwämme als nützliche Helfer ansehen und in die Freiheit entlassen. Einmal aus der Verpackung geholt, gibt es für diese invasive Spezies kein halten mehr. Hinterhältig und rücksichtslos stürzen sich die Schwämme auf den ahnungslosen Haushund.


Das bisher prominenteste Opfer ist BODO 


Doch die Opferzahlen der bedauernswerten Hunde liegt viel höher. Viele von ihnen schweigen jedoch vor Scham. 


Nur durch einen tapferen Kampf können sich die völlig überraschten Hunde vor den barbarischen Hausschwämmen schützen. Wenn die streitlustigen und blutrünstigen Schwämme in kleine Stücke gerissen werden, hat der arme Vierbeiner eine geringe Chance zu überleben.


Leider wird diese Gefahr noch immer von den Menschen verkannt.

Daher liebe Freunde im Fell müssen wir uns auf die Pfoten begeben und unsere Belle erheben.



Da Aufklärung wichtig ist, darf dieser sachliche Bericht aus dem Rottweilerischen Forschungsinstitut aus dem Hause Richter weitläufig geteilt werden.




*schlabberGrüße* Eure Forscherin Shila vom Mohr - Hof






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Dienstag, 13. Mai 2014

Obedience Individualseminar mit Sabine Witfeld



Wenn ich Freunden und Bekannten erzähle, daß ich auf einem Obedience Seminar bei Sabine war, dann kommt oft diese Frage:

Obedience, was ist den das?



Obedience ist keine neue (Hunde.-)  Sportart. Sie wird in England und in den skandinavischen Ländern schon seit Jahrzehnten ausgeübt. Seit einigen Jahren begeistert Obedience auch in Deutschland viele interessierte Hundesportler.

Wörtlich übersetzt heißt Obedience „Gehorsam“. Das Team Hund-Mensch zeigt möglichst harmonisch verschiedene Übungen, wie zum Beispiel Fußarbeit , oder in der sogenannten Distanzkontrolle den Positionswechsel von „Sitz“ ins „Platz“  oder ins „Steh“. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass Hunde über Freude und Spaß ausgebildet werden. Nur dadurch wird erreicht, dass der beste Freund des Menschen mit positiver Spannung die Aufgabenstellung seines Hundeführers erwartet und sowohl schnell als auch präzise ausführt. Das harmonische Miteinander des Teams wird nämlich vom Leistungsrichter ebenfalls bewertet.

In Deutschland gibt es vier Leistungsstufen im Obedience. Wer sich genauer über die Übungen, den Leistungsstufen und den  Bewertungen informieren möchte, findet in dem Buch von Sabine Witfeld einen Überblick.





Das Buch ist im Ulmer Verlag erschienen und kostet 19,90 Euro.


Mein Tipp: Wer an einem Seminar bei Sabine teilnimmt, bekommt auf Wunsch eine persönliche Widmung von ihr ins Buch geschrieben.






Und wer ist Sabine Witfeld?



Sabine tritt seit 2003 in den in den aufeinander aufbauenden Leistungsstufen der Obedience Prüfungen an und wurde 2006 Deutsche Meisterin. In den vergangenen Jahren schaffte sie es mit ihren Hunden drei Mal in den Deutschen Kader und startete auf den Obedience Weltmeisterschaften.

Sabine bildet sich ständig im In.- und Ausland weiter und vermittelt ihr Wissen mit viel Herzblut auf ihren Seminaren. Auf sogenannten Basis Seminaren möchte sie auch bei anderen Hunde Besitzern die Leidenschaft für diese Sportart wecken. In Individual Seminaren geht sie auf jedes Hund-Mensch-Team individuell ein, zeigt auf, wie sich das Team eine Übung erarbeiten kann, oder wie Fehler behoben werden können.

Weitere Informationen zu Obedience, zu Sabine und ihren Seminar Terminen können auf ihrer Homepage nachgeschaut werden: klick hier






Sabine, Shila und ich



Erstmalig traf ich als Seminarzuschauerin Sabine im Burger Hundesportverein im September 2012. Die Faszination zu dem Sport griff zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf mich über, aber ich war begeistert, wie freudig die Hunde von Sabine arbeiteten.

Im Mai 2013 waren Shila und ich dann als aktive Teilnehmer auf unserem ersten Individualseminar und der Funke sprang über. Shila ist ein Rottweiler, der physisch und psychisch ausgelastet werden möchte. Ihr regelrechter Arbeitseifer beeindruckte Sabine, machte mir sehr viel Freude und somit war ein neues Team in dieser Sportart geboren.


 Training zur Übung "Box"


 
 


Shila mit ihrer ersten Obedience Ausstattung:


Noch in diesem Jahr möchte ich mit Shila die Beginner-Prüfung laufen. Aber ohne Fleiss kein Preis; zudem möchte ich direkt in die Klasse 1 aufsteigen können. Von daher werden wir noch einige Wochen zum üben brauchen, bis wir fit sind für "die hohe Schule" des Hundesports.


Birgit Richter






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